HORMONFREUNDLICH ESSEN

Hormonfreundlich Essen hat neben ausgeglichenen Hormonen, weniger Zyklusproblemen und PMS Beschwerden noch viele andere positive Nebeneffekte. Ein glücklicher, gesunder Körper, schöne Haut und kräftiges Haar sind nur einige davon. Auch ein gesunder Eisprung, Fruchtbarkeit, eine normale Periode und mehr Energie können mit der Ernährung gefördert werden.


Was du isst, spielt eine große Rolle für deinen Zyklus

Deine Ernährung steht an erster Stelle, wenn es um das Thema Hormone geht. Vor allem, wenn du jeden Monat mit dem prämenstruellen Syndrom (PMS) kämpfst oder unter Periodenbeschwerden wie Krämpfen leidest.

Warum ist das so? Die Nährstoffe, die du deinem Körper über die Nahrung zuführst, sind die Rohstoffe, die deinen Körper versorgen und die dein Körper braucht, um Hormone zu produzieren. Bekommt dein Körper nicht genügend Nährstoffe, führt das zu ungesunden Schwankungen des Hormonspiegels, der Zyklus gerät aus dem Gleichgewicht und Periodenbeschwerden oder PMS Symptome können die Folge sein.

Du kannst aber mit einer „hormonfreundlichen“ Ernährung Zyklusproblemen vorbeugen oder entgegenwirken!


Was ist hormonfreundliche Ernährung

Eine hormonfreundliche Ernährung ist voller Nährstoffe, abwechslungsreich, frisch und vollwertig. Sie besteht vorwiegend aus den 4 Bestandteilen: Eiweiß, gesundes Fett, Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate.

1. Eiweiß
Eiweiß unterstützt den Stoffwechsel, es trägt dazu bei, dass du gesättigt bleibst und es hilft deine Muskeln stark zu halten. Lebst du nicht vegan, dann nutze alle Eiweißlieferanten – pflanzlich und tierisch.
Eiweiß findest du in: Hülsenfrüchten (Linsen, Bohnen…), Huhn, Fisch.

2. Gesunde Fette
Diese sind unverzichtbar für eine hormonfreundliche Ernährung. Denn Hormone brauchen Fett, um zu funktionieren. Nimmst du zu wenig gesunde Fette zu dir leidet sowohl der Östrogen- als auch der Progesteronspiegel und deine Hormonbalance kann aus dem Gleichgewicht kommen.
Gesunde Fette findest du in: Nüssen, Avocados, Lachs, Oliven, Eier, Kokos- und Olivenöl.

3. Ballaststoffe
Ballaststoffe haben eine wichtige Funktion in deinem Körper. Sie unterstützen die Verdauung, machen satt und binden überschüssiges Östrogen. Das ist va. für Frauen wichtig, die mit einer Östrogendominanz zu kämpfen haben.
Ballaststoffe findest du in: grünem Blattgemüse (Spinat, Brokkoli, Kohl…), Paprika.

4. Komplexe Kohlenhydrate
Komplexe Kohlenhydrate sind die beste Energiequelle. Sie tragen zu einem stabilen Blutzuckerspiegel bei und verhindern damit Heißhungerattacken.

Vielen Frauen ist nicht bewusst, wie wichtig komplexe Kohlenhydrate für das weibliche Fortpflanzungssystem sind. Sie fördern einen gesunden Menstruationszyklus und die Fruchtbarkeit. Unser Körper braucht Kohlenhydrate, um richtig zu funktionieren.
Komplexe Kohlenhydrate findest du in: Naturreis, Vollkornbrot und -nudeln, Bohnen, Kürbis.


Jede deiner Mahlzeit sollte aus diesen vier Komponenten bestehen. Sie fördern deine Hormonproduktion, deine Verdauung und den Stoffwechsel.

Wie du isst

Die Art wie du isst, hat ebenfalls einen großen Einfluss. Isst du in einer entspannten, ruhigen Umgebung, dann sorgt das dafür, dass dein Körper das parasympathisches Nervensystem (auch bekannt als Ruhe- und Verdauungsmodus) aktivieren kann. So werden die Nährstoffe wesentlich besser vom Körper verwertet und aufgenommen.


REZEPTE
Hormonfreundliche Rezepte findest du in meinem Blog, wenn du auf „Rezepte“ klickst. Zu meinen persönlichen Favoriten gehören derzeit die Hormonbalance Cookies oder das Brokkoli Linsen Curry.

*Mit achtsamer Ernährung, Bewegung, Stressmanmagement, regelmässiger Entgiftung und dem richtigen Mindset ist es möglich die hormonelle Gesundheit zu unterstützen. Meine Tipps basieren auf den Grundprinzipien der Ernährung, Yoga und Coaching. Meine Ratschläge sind nicht medizinisch und ersetzen keinen Arztbesuch.